16.05.2016: Es gibt ein paar Aktualisierungen auf unserem Blog! Die Underground Suchmaschine mit welcher ihr Seiten wie die Boerse oder Mygully durchsuchen könnt, wurde komplett überarbeitet. Die XXX Stream Liste wurde aktualisiert, tote Links mit neuen ersetzt, das gleiche gilt für die MP3 Suchmaschinen und die Liste mit den Android Apps wurde ebenfalls erweitert.

Tutorial: Mit Neat Image Bilder entrauschen

Einleitung: Wer noch eine ältere Digitalkamera besitzt, der kennt das Problem: Das Bild schaut oft sandig verpixelt aus. Aber nicht nur alte Digitalkameras produzieren solche Bilder. Auch die Bilder der neuen, billigen Kameras aus dem Discounthandel, sehen oft verrauscht aus. Dies zeigt sich meist bei dunklen Bildern, also solche, welche unter geringem Lichteinfluss aufgenommen wurden. Bei den neuen Kameras sind vor allem die Pixelgiganten betroffen. Mehr Megapixel bedeutet nicht gleich dass die Kamera ein besseres Bild produziert - meist ist sogar das Gegenteil der Fall! 10 - 12 Megapixel reichen völlig aus. Die Anzahl der Megapixel, mit der Hersteller gerne werben, dient einzig und allein der Bauernfängerei.

Zum Glück lässt sich dieser Nebeneffekt im Nachhinein wieder aus dem Bild entfernen. Das Programm "Neat Image" machts möglich. Warum dieses Programm, da doch fast jedes Bildbearbeitungsprogramm einen Rauschfilter mitbringt? Ganz einfach: Dieses Programm wurde einzig und allein dafür geschrieben, um Rauschen aus einem oder mehreren Bildern zu entfernen. Neat Image liefert meiner Ansicht nach die besten Ergebnisse. Darum werde ich auch anhand dieser Software Shritt für Schritt erklären, wie man Bilder entrauscht.

Vorbereitung: Zuerst brauchen wir natürlich das genannte Programm, welches wir von www.neatimage.com herunterladen können. Die Demo-Version reicht völlig aus!

Haben wir das Programm auf unserem Computer installiert, gehen wir oben auf File > Open Input Image... und öffnen unser Bild, welches bearbeitet werden soll. Dann gehen wir auf den Reiter "Device Noise Profile" wo wir ein Kameraprofil laden können. Steht kein Profil zur Verfügung, so muss Neat Image das Bild erst analysieren. Dazu zoomen wir in das Bild hinein und ziehen mit der Maus einen Rahmen bis dieser in Grün und ohne Hinweis erscheint (der Rahmen muss auf einer einheitlichen Fläche liegen).

Error: Image Not Found!

Mit einem Klick auf "Auto Profile" profiliert Neat Image das Bild. Jetzt wechseln wir zum Reiter "Noise Filter Settings", wo wir den Filter einstellen können. Der Regler "Luminance" retuschiert die Rauschpixel, der Regler "Chrominance" steht für die Farbwerte, und über den Regler "Amount" lässt sich die Bildschärfe einstellen. Hier gilt es nun den Filter mit viel Gefühl einzustellen. Hinweis: Wird der Filter zu hoch gesetzt, so sieht das Bild verschwommenen aus und es werden feine Details entfernt. Den Filter also immer nur so hoch setzen wie nötig. Mit einem Klick auf "Preview" können wir uns das Endergebnis vor dem Speichern nochmal anschauen. Im Anschluss können wir das Bild dann über den Reiter "Output Image" speichern.


Vorher
Error: Image Not Found!
Nachher
Error: Image Not Found!
Zum Vergleich können beide Bilder im Browser geöffnet und betrachtet werden.

Sofern der Filter mit viel Gefühl eingestellt, die Schärfe gut angepasst und nicht zu hoch angesetzt wird, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Oft wirkt das Bild zwar leicht weich gezeichnet - je nach Höhe der eingestellten Luminance -, Details und Struktur bleiben aber erhalten. Wer möchte, der kann das Bild immer noch mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie PhotoFiltre Nachbearbeiten.

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Kino.to - down und Besitzer verhaftet

Unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat die Polizei heute zu einem europaweiten Schlag gegen die Website Kino.to ausgeholt. Die Behörden führten dabei mehrere Razzien in Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Frankreich durch. Bei der Aktion wurden 13 Personen verhaftet und nach einer weiteren Person wird derzeit gefahndet.

Beim Aufruf von Kino.to erscheint nun der Hinweis:

Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.

Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen.

Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) meldet, dass allein in Deutschland über 250 Polizisten und Steuerfahnder sowie 17 Datenspezialisten über 20 Wohnungen, Geschäftsräume und Rechenzentren durchsuchten. Bei der Aktion habe die Polizei auch die Domain von Kino.to beschlagnahmt. Außerdem wurden mehrere Streamhoster von den Behörden offline genommen, auf denen sich Raubkopien befanden und auf die Kino.to verlinkte. In einer Pressemitteilung informiert die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, dass gegen die Betreiber von Kino.to wegen dem "Verdacht einer Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen" ermittelt wird.

Die GVU hatte am 28. April 2011 einen Strafantrag gegen die Betreiber von Kino.to gestellt. Vorausgegangen seien jahrelange Ermittlungen gegen die Organisation.

Die Ermittlungen hätten Hinweise darauf ergeben, dass bei Kino.to "ein arbeitsteiliges parasitäres Geschäftsmodell" zum Einsatz komme, "welches auf Grundlage von systematischen Verletzungen von Urheber- und Leistungsschutzrechten einzig zu dem Zweck etabliert wurde, allen Beteiligten dauerhafte Einkünfte aus illegalen Profiten zu verschaffen", so die GVU.
Laut GVU gibt es auch Indizien dafür, dass mehrere Speicherdienst aktiv zum Funktionieren des Systems "kino.to" beigetragen hätten, indem sie aktiv direkt abspielbare Filmraubkopien-Dateien angeboten haben. Teilweise seien diese Streamhoster auch direkt von den Verantwortlichen von Kino.to betrieben worden.

"Erhebliche Einnahmen kann das System kino.to dabei nach GVU-Analysen über wiederholte Werbeeinblendungen auf der Portalseite www.kino.to und auf den Eingangsseiten der Hoster sowie über den Verkauf von Premium-Zugängen für Intensiv-Nutzer der Hoster generieren. Sämtliche Erkenntnisse flossen in den aktuellen GVU-Strafantrag an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ein", meldet die GVU.

Quelle: pcwelt

Diese Hoster sind derzeit ebenfalls offline und gehörten wohl zu Kino.to:
- duckload.com
- freeload.to
- archiv.to
- ebase.to
- filebase.to
- speedload.to
- quickload.to
- mystream.to
- sharehoster.com
- fullshare.net
- tubeload.to
- loaded.it

Damit ist nicht nur Kino.to von dieser Aktion betroffen, sondern auch viele andere Stream-Portale welche ihre Dateien auf den Servern dieser Hoster gespeichert hatten.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch kurz auf folgenden Artikel verweisen: Wissenswertes über Kino.to. Dort wird erklärt um welche Seite es sich bei Kino.to handelt bzw. gehandelt hat. Wem also Kino.to kein Begriff ist, der kann sich dort darüber informieren.

Wer noch mehr über den am 08.06.2011 durchgeführten Eingriff gegen die Betreiber von Kino.to erfahren möchte, der kann sich über folgenden Link das offizielle Presseschreiben der GVU ansehen: Internationale Durchsuchungsaktion gegen das System kino.to.


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Hacker kompromittieren Al-Qaida Seite: Muffins statt Bomben!

Dem britischen Geheimdienst MI6 gelingt ein ungewöhnlicher Schlag gegen Dschihadisten. Sie vertauschen ein Propagandamagazin mit Backanleitungen für leckere Törtchen.

Möglich, dass jetzt einige Terroristenschüler cremigen Kuchenteig anrühren statt Bomben zu basteln. Wenn dem so ist, dann war "Operation Cupcake" des britischen Geheimdienstes ein voller Erfolg.

IT-Spezialisten des MI6 ist es laut der englischen Zeitung "Daily Telegraph" gelungen, auf der Webseite des Dschihadisten-Magazins "Inspire" eine Ausgabe des Hefts auszutauschen – gegen Backrezepte für Törtchen. Statt einer Bauanleitung für Rohrbomben erhielten die radikalen User Rezepte für amerikanische Minitörtchen, besser bekannt als Cupcakes. Die Rezepte stammten von der Webseite der amerikanischen Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres, schreibt der "Telegraph".

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Nicht jedes der Rezepte lässt sich jedoch mit den strengen Ernährungsvorschriften der Islamisten in Einklang bringen. An das "Mojito-Törtchen" zum Beispiel gehört in jedem Fall ein Schuss weißer Rum – und Alkohol ist Muslimen bekanntlich streng verboten.

Hackerangriff lange geplant

Der Hackerangriff gegen das englischsprachige Islamistenmagazin "Inspire" war schon lange geplant, so der "Telegraph". Das Blatt ist seit Juni 2010 auf dem Markt und soll vor allem junge Muslime im Westen für den "Heiligen Krieg" der Dschihadisten gewinnen. Seitdem versuchen westliche Geheimdienste, allen voran die CIA und der MI6, die Verbreitung der Propagandaschrift zu verhindern. Hinter der Publikation, die als pdf-Magazin heruntergeladen werden kann, steckt laut Geheimdienstkreisen der radikal-islamische Prediger Anwar al-Awlaki.

Die Rezeptsammlung wurde inzwischen von der Seite gelöscht und gegen das ursprüngliche Dokument ausgetauscht. Zum tieferen Sinn der Aktion haben sich die britischen Schlapphüte bisher nicht geäußert. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass leckere Cupcakes nach amerikanischem Rezept durchaus als Propaganda für den Westen gewertet werden können.

Quelle: N-TV

Tags: hacker hacking einbruch, terror bombe bomben, angriff usa amerika, kuchen kekse rezept