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Kino.to: Video2k.tv und Kinoo.to offline

Am 8.6.2011 wurde das Portal kino.to vom Netz genommen und mehrere Hintermänner verhaftet (DUG-Portal berichtete). Seitdem fandet die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) nach dem Rest der Bande - offensichtlich mit Erfolg. Zumindest sind die Seiten kinoo.to sowie video2k.to, welche als Nachfolger von kino.to galten, derzeit offline.

Berlin, 7. November 2011. Am frühen Sonntagmorgen, den 6. November 2011 verhafteten Polizeibeamte der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) in der Nähe von Delmenhorst den Verdächtigen im Kino.to-Verfahren, der seit dem 8. Juni 2011 auf der Flucht war. Ihm wird vorgeworfen, als Betreiber eines Filehosters in großem Umfang Raubkopien von Filmwerken über das bekannte illegale Streaming-Portal öffentlich verbreitet zu haben. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Pressemittteilung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hervor.

Gegen die Drahtzieher des illegalen Filehoster-Portalsystems "kino.to" hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am 8. Juni 2011 eine großangelegte Durchsuchungsaktion geleitet. In deren Verlauf waren 12 Personen verhaftet worden. Der nun Inhaftierte wurde zuletzt auch international per Haftbefehl gesucht.

Nach Erkenntnissen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) betrieb der Mann einen mit dem illegalen Portal kino.to eng assoziierten Filehoster. Dort waren zahlreiche illegale Kopien von aktuellen Kinofilmen, älteren Spielfilmen und TV-Serien gespeichert. Diese konnten Internetnutzer über die Links finden und aufrufen, die auf der Portalseite kino.to eingestellt wurden. Mehrere Indizien begründeten den Anfangsverdacht, dass dieser Filehost-Betreiber für das Hochladen der über kino.to erreichbaren Raubkopien regelmäßig Geld an die Uploader zahlte. Über Werbebanner generierte der Betreiber dauerhaft Einnahmen. Entsprechende Indizien hatte die GVU in ihren Strafantrag vom 28. April 2011 eingebunden, der das aktuelle kino.to-Verfahren anstieß.

Jüngere Indizien begründen zudem den Verdacht, dass dieser Mann nach Schließung des Filehoster-Portalsystems "kino.to" eine von ihm selbst betriebene Portalseite umgehend ausbaute und in der Öffentlichkeit bewarb. Am Vormittag des 28. Oktober 2011 enthielt diese illegale Portalseite 42 Links zu aktuellen Kinofilmen, nahezu 4.500 Links zu älteren Spielfilmen, die derzeit nicht mehr im Kino laufen sowie 477 Links zu TV-Serien. All diese Raubkopien waren auf mehreren Streamhostern gespeichert und konnten sofort, noch während des Downloads angesehen werden.

Seit wenigen Tagen wurde Nutzeranfragen an dieses illegale Streaming-Portal an ein anderes neues Streaming-Portal weitergeleitet. Zu diesem neuen illegalen Angebot, welches der Portalseite kino.to zum Verwechseln ähnlich sah, hatte ein Unbekannter letzte Woche an mehrere Empfänger einen so genannten Vertrag gemailt und behauptet, er habe die Domain kino.to vor drei Monaten für 1,5 Mio. Euro gekauft. Beide neuen parasitären Geschäftsmodelle wiesen mit Portalseiten-Filehoster-Verknüpfung sowie den in dem System integrierten Werbeformen die gleichen Charakteristika auf, wie zuvor kino.to. Beide neuen Portale sind seit heute nicht mehr erreichbar.

Quelle: Gvu.de

Tags: video2k.to kinoo.to kinox.to, offline down busted, gvu polizei verhaftet, festgenommen gefasst

Kommentare:

  1. Dann ist nur noch kinox.to übrig. Sind wohl doch nicht so blöd die Herren von der GVU.

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  2. ich verstehe eh nicht wieso man nicht wenigsten alle Sachen die bereits in TV liefen legalisiert.
    Ob ich es nun selbst aufnheme oder aufnehmen lasse...
    Und streaming erst erlauben und aufgrund der tatsache das der PC die daten zwischenlagert und es dann als DL abstempeln, damit man sie verklagen kann.. naja alles irgendwie bekloppt und typisch!
    Der Staat hat nichts gegen kriminalität solange es nicht um Geld geht.
    Anders gesagt: Es geht den nicht um die Tat, sondern um das Geld.

    Egal.. zum glück fand ich eh kino.to doof xD

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  3. @484_Chiller movie2k.to hast du wohl vergessen? ;) Somit wären es noch 2 Projekte die nicht so einfach von der GVU zu löschen sind.
    Wobei man im Fall Kino.to auch nur auf Dirk gekommen ist, da er wohl den Fehler gemacht hat und seine Crew bezahlt hat und ein "nettes" Ehepaar den Hals nicht voll genug bekommen konnte! Mit der Begründung, Dirk würde ja soooviel verdienen, wieso sollen sie sich da mit knapp 7500,-€ monatlich abspeisen lassen.
    Ich sollte mein Chef auch mal erpressen, der verdient immerhin auch bedeutend mehr wie ich!

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  4. movie2k.to ist doch nicht direkt ein kino.to Nachfolger.

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  5. Das stimmt aber eines der Projekte welches die GVU auch nicht sehen will.

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