16.05.2016: Es gibt ein paar Aktualisierungen auf unserem Blog! Die Underground Suchmaschine mit welcher ihr Seiten wie die Boerse oder Mygully durchsuchen könnt, wurde komplett überarbeitet. Die XXX Stream Liste wurde aktualisiert, tote Links mit neuen ersetzt, das gleiche gilt für die MP3 Suchmaschinen und die Liste mit den Android Apps wurde ebenfalls erweitert.

PSN: Hacker klauen Millionen Kundendaten!

Es könnte einer der größten Datenklaus der Geschichte sein: Hacker haben das Playstation-Netzwerk von Sony angegriffen. Gestohlen wurden Passwörter, Adressen und möglicherweise sogar Kreditkartennummern.

Die Daten von Millionen Sony-Kunden sind in die Hände von Kriminellen gefallen. Betroffen sind Nutzer des Playstation-Netzwerks (Playstation Network, PSN) und des Video- und Musikservices Qriocity. Es geht um Adressen, Passwörter und möglicherweise auch Kreditkartennummern, warnte Sony. Es könnte einer der größten Datenklaus der Geschichte werden. Die Hacker waren vom 17. bis zum 19. April in die Kundendatenbanken eingedrungen. Sony hatte daraufhin die kompletten Dienste abgeschaltet.

Eine unbekannte Person habe sich Zugang zu persönlichen Daten wie Name, Adresse, E-Mail oder Geburtsdatum verschafft, schrieb Sony am späten Dienstag in Firmenblogs weltweit und informierte die Betroffenen. Auch Logins und Passwörter seien nach derzeitigem Kenntnisstand ausgespäht worden, möglicherweise auch die Liste der Käufe. Das Unternehmen habe eine Sicherheitsfirma mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragt, teilte Sony weiter mit. Es seien auch Schritte eingeleitet worden, um das System zu erneuern, um einen besseren Schutz persönlicher Daten zu ermöglichen.

Kunden sollen ihre Kreditkartenkonten prüfen

„Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarteninformationen widerrechtlich zugegriffen wurde, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen“, warnte Sony. Die Kunden sollten nun besonders wachsam sein, um keinem Betrug aufzusitzen, und ihr Konto kontrollieren.

Das Playstation Netzwerk und der Qriocity-Service haben weltweit mehr als 75 Millionen Kunden, viele davon in Deutschland. Über das Playstation-Netzwerk können Nutzer miteinander spielen, chatten und Filme ansehen. Immer mehr Spiele für die Konsole Playstation 3 (PS3) und auch die mobile Playstation Portable haben inzwischen Online-Komponenten. Wann die Dienste wieder eingeschaltet werden könnten, ließ Sony offen. In US-Medien hieß es, bis dahin könnte noch eine Woche vergehen.

Ausspähen ein Racheakt?

Wer hinter der folgenschweren Attacke stand, blieb zunächst unklar. Eine Vermutung ist, dass der Angriff ein Racheakt aus der Szene gewesen sein könnte, nachdem Sony einen Playstation-Hacker verklagte. Der junge Mann, der schon Apples iPhone gehackt hatte, knackte den Schutzmechanismus der Konsole, so dass auf ihr kopierte und selbst gemachte Spiele laufen konnten. Die Anleitung dazu veröffentlichte er im Internet. Nach der Klage einigten sich der Konzern und der Hacker außergerichtlich. Er musste versprechen, die Software nicht mehr zu vertreiben und schrieb daraufhin in einem Blog, er schließe sich einem Boykott von Sony-Produkten an. Sonys High-Tech-Konsole galt als besonders gut geschützt.

Quelle: Focus.de

Meine persönliche Meinung zum Thema: So soll es sein! Endlich bekommt Sony das, was sie verdienen. Die Kunden sollten sich jetzt auch fragen, ob sie weiterhin so einem Konzern ihre Daten anvertrauen möchten. Anscheinend geben die lieber das Geld für Gerichtsverfahren als für die Sicherheit ihrer Server aus.

Update #1: Sony gab nun bekannt, dass tatsächlich auch Kreditkartendaten entwendet wurden. Diese Daten seien allerdings verschlüsselt gewesen und bisher konnte kein Missbrauch festgestellt werden.

Update #2: Offenbar standen doch alle Daten, vergleichbar wie bei einem offenen WLAN-Netzwerk, frei für jedermann unverschlüsselt zum Aufruf bereit. Laut Kevin Stevens - Sicherheitsexperte der Firma Trend Micro - steht die Datenbank mit rund 2,2 Millionen Kreditkartendaten zum Verkauf. Im Internet tauchen nun auch immer mehr Stimmen auf, die behaupten ihre Kreditkarte sei missbraucht worden. Wie Stevens berichtet, soll der dubiose Verkäufer Sony angeboten haben, die Daten zurückzukaufen. Sony gibt allerdings vor, nichts von dem Angebot zu wissen - via Futurzone.

Tags: ps3 playstation 3 ps, geohot george hotz, angriff hack daten, rache offline down

Kommentare:

  1. Wieso mussten sie überhaupt die CC Daten speichern? Wie dumm kann man denn sein?

    Sony hat mich echt enttäuscht. Zum Glück hab ich meine PS3 gejailbreakt.

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  2. "Wieso mussten sie überhaupt die CC Daten speichern? Wie dumm kann man denn sein?"

    Dies ist eine Berechtigte Frage. Die Kunden sind mir eigentlich scheiß egal, die haben nun das was bekommen was sie auch verdient haben, scheiße. Aber ich frag mich eher wie kann ein Konzern ,Hilfe von einem Hacker NICHT annehmen. Davon Träumen sogar die Amerikaner, zum Beispiel Microsoft. Das wäre die Idee gewesen.

    "Anscheinend geben die lieber das Geld für Gerichtsverfahren als für die Sicherheit ihrer Server aus." hehe war auch mein Gedanke ^^

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