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Illegale Serien-Downloads: Studie nennt erstmals Zahlen

Wieviele Zuschauer laden sich weltweit Fernsehserien aus dem Internet herunter? Dieser Frage geht eine neue Studie aus den USA nach, die auch konkrete Zahlen für die populärsten Serien-Downloads nennt.

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Das US-amerikanische Marktforschungs-Institut BigChampagne hat anlässlich des Fernsehfestivals in Edinburgh eine Studie vorgestellt, welche zum ersten Mal versucht, den Umfang illegaler Downloads im Internet via BitTorrent zu bestimmen. Dabei hat sich gezeigt, dass Film- und Seriendownloads trotz aller Versuche der Industrie, dem Phänomen Einhalt zu gebieten, nach wie vor zunehmen - und gegenüber Musik einen stetig wachsenden Anteil an allen illegalen Downloads einnehmen.

Die Zahlen, die BigChampagne ermittelt hat, beziehen sich auf das erste Halbjahr 2009 und erfassen die Anzahl der heruntergeladenen Torrents (wobei unterstellt wird, dass diese Zahl auch den heruntergeladenen Film- bzw. Seriendateien entspricht): An der Spitze der illegalen Serien-Downloads liegt „Heroes“ mit rund 55 Millionen Downloads weltweit, dicht gefolgt von „Lost“ mit etwas über 51 Millionen Downloads.

Hier die Top Ten im Überblick:

01) „Heroes“ (54.562.012)
02) „Lost“ (51.151.396)
03) „24“ (34.119.396)
04) „Prison Break“ (29.283.591)
05) „House“ (26.277.954)
06) „Fringe“ (21.434.755)
07) „Desperate Housewives“ (21.378.412)
08) „Grey's Anatomy“ (19.916.775)
09) „Gossip Girl“ (18.706.870)
10) „Smallville“ (19.598.999)

Eric Garland, der Geschäftsführer von BigChampagne, erklärte, dass es inzwischen eine „sozial akzeptierte“ und „gewohnheitsmäßige“ Form der TV-Piraterie gäbe, die mit dem regulären Fernseh-Programm um die kostbare Freizeit des Publikums konkurriert.

Welche Konsequenzen sind aus diesem Umstand zu ziehen? BBC-Technikexperte Rory Cellan-Jones weist zurecht darauf hin, dass die Strategie der Musikindustrie, die eigene Kundschaft zu kriminalisieren, kaum nachahmenswert ist. Stattdessen müssten die Interessen des Publikums ernst genommen - und für legale Alternativen gesorgt werden: Dabei steht vor allem der Aspekt der internationalen Simultanität im Vordergrund.

So zeige z.B. der Fall des sehr populären britischen Automagazins „Top Gear“, welches in den USA auf BBC America mit großer Verspätung läuft, dass dies ein hohes Maß an illegalen Downloads von Zuschauern nach sich ziehe, die die Folgen dann sehen wollen, wenn sie in Großbritannien laufen. Das Publikum will Serien zum frühstmöglichen Zeitpunkt sehen, zu dem sie verfügbar sind - und nicht dann, wenn es die ausländischen Lizenznehmer für angebracht halten. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, dass die vorderen Plätze der Download-Charts von Fortsetzungsserien eingenommen werden, die den Impuls zum gebannten Mitverfolgen in besonderer Weise hervorrufen.

Als positives Beispiel einer Reaktion auf dieses Zuschauerbedürfnis wird von Cellan-Jones die rasche Ausstrahlung der dritten Staffel von „Torchwood“ genannt - ein Vorbild, dem RTL2 in Deutschland immerhin nachzueifern versucht (Serienjunkies vom 01.08.2009).

Quelle: serienjunkies.de

Tags: serien downloads, illegale downloads, usa studie, serien

1 Kommentar:

  1. Du hättest die Serien auf serienjunkies.org anstelle .de verlinken müssen =)

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