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Radio ist Piraterie

Das die Musikindustrie nicht alle Latten am Zaun hat wissen wir alle, oder nicht? Wer es nicht weiß, der wird es wissen nachdem er diesen Artikel gelesen hat.

Der us-amerikanische Interessensverband musicFIRST hat mit seiner doch schon angestaubten Erklärung, dass Radio wie Piraterie wäre und deshalb zusätzliche Lizenzgebühren notwendig wären, für tiefe Empörung gesorgt. Dies war jedoch nicht die letzte pikante Äußerung des Verbandes.

Radiosender schädigen die Musikindustrie, weil sie Musik spielen. Die Menschen kaufen dann nämlich keine Musik mehr, weil sie auf dem Radio zu hören war. Deshalb sollte eine Extra-Lizenz für Radiosender eingeführt werden, von welcher man wieder profitiert hätte.

Den Höhepunkt dieser grenzdebilen Idee stellte jedoch ein Antrag von musicFIRST an die Federal Communications Commission (FCC) dar, die man vergangene Woche dazu aufforderte, gegen Radiosender zu ermitteln, die Künstler boykottierten, welche die Idee von musicFIRST unterstützen. Man weiß eigentlich nicht, welche der bisherigen Feststellung von musicFIRST von mehr "Intellekt" zeugt. Die, dass Radiosender wie Piraten wären oder die, dass der Boykott von Künstler die sich für Extra-Lizenzgebühren aussprechen gegen die Radio-Richtlinien verstoßen würde. Schlüsselt man deren Forderungen einmal auf, so stößt man auf widersprüchliche Aussagen. Einerseits stellt die Ausstrahlung von Musik nichts anderes als Piraterie dar. Werden die Künstler jedoch nicht ausgestrahlt und nach deren Denkweise somit auch nicht "raubkopiert" so beschwert man sich ebenfalls. Nun gut, der Bock wird aber erst zum Gärtner, mountpleasant highschoolwenn man herausfindet, gegen wen die Federal Communications Commission ermitteln soll. Konkret gibt es nämlich bloß einen Radiosender, der diesen Boykott umsetzt. Es handelt sich dabei nämlich um keinen geringeren Gegner als den 100-Watt starken Sender der Mount Pleasant High School. Diese haben sich vor zwei Jahren (!), als musicFIRST erst mal damit angefangen hatte über zusätzliche Lizenzgebühren zu sprechen, für zwei Monate bestimmte Künstler aus deren Repertoire verbannt. Die RIAA, beziehungsweise musicFIRST, fragen aber irritierenderweise erst jetzt nach einer Ermittlung durch die FCC. Die ganze Aktion führt somit eigentlich nur dazu, dass sich die Verbände der Lächerlichkeit preisgeben.

Quelle: Gulli

Tags: radio ist piraterie, musikindustrie dumm, musikindustrie abschaum, radio schadet der industrie

1 Kommentar:

  1. wer jetzt noch cds kauft dem ist nicht mehr zu helfen. da fehlen mir die worte

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