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1,9 Millionen Dollar Schadenersatz für 24 Songs

Prozess neu aufgerollt, Strafe fast verzehnfacht: 1,9 Millionen Dollar soll eine Frau in den USA wegen 24 bei der Musiktauschplattform Kazaa angebotener Songs zahlen. Die Mutter von vier Kindern wollte sich auf keine außergerichtliche Einigung einlassen.

Minneapolis - Schon das erste Urteil im Oktober 2007 hatte die Internet-Gemeinde schockiert:
Knapp 10.000 Euro Strafe hatte ein Bundesgericht in Chicago pro illegal angebotenem Song festgelegt. Das macht bei 24 Titeln, unter anderem von Gloria Estefan, Green Day und Sheryl Crow, zusammen 220.000 Euro. Diese Summe sollte die damals 30-jährige Amerikanerin Jammie Thomas-Rasset an sechs Musikkonzerne überweisen. Die erste derartige Tauschbörsen-Entscheidung schlug damals große Wellen, die Musikindustrie wertete sie als Erfolg.


Jammie Thomas-Rasset (Archivbild): "Ich mache mir darüber jetzt keine Sorgen"

Aber es kommt noch dicker für Thomas-Rasset, eine Mutter von vier Kindern. Der Prozess wurde wegen eines Verfahrensfehlers neu aufgerollt. Und nun soll die Frau statt 220.000 1,9 Millionen Dollar zahlen. Die Geschworenen in Minneapolis befanden Thomas-Rasset des Verstoßes gegen das Urheberrecht für schuldig.
Vor dem Gerichtssaal sagte die 32-Jährige am Donnerstag, sie werde niemals in der Lage sein, die Millionenstrafe zu zahlen. "Ich bin eine Mutter mit begrenzten Mitteln, also mache ich mir darüber jetzt keine Sorgen." Eine Sprecherin der Vereinigung der Plattenindustrie RIAA erklärte, die Kläger seien zu einer Einigung bereit. Eine Summe nannte sie nicht.

Thomas-Rassets Anwalt hatte geltend gemacht, dass die Plattenfirmen nicht nachgewiesen hätten, dass jemand die bereitgestellten Songs tatsächlich heruntergeladen hat. Die Industrie erklärte, es habe sich gezeigt, dass Thomas-Rasset für illegales File-Sharing auf ihrem Computer verantwortlich gewesen sei.
Der Fall war der einzige von mehr als 30.000 ähnlich gelagerten, der tatsächlich verhandelt wurde. Die meisten anderen Beschuldigten, die ins Visier der Plattenindustrie gerieten, einigten sich mit der Branche auf eine Zahlung von jeweils etwa 3.500 Dollar.

Die Plattenfirmen beschuldigten Thomas-Rasset, im Februar 2005 insgesamt 1700 Songs auf Kazaa angeboten zu haben. Erst danach wurde Kazaa nach einer Einigung mit der Branche zu einem legalen Downloaddienst für Musik. Zur Vereinfachung des Verfahrens begrenzte die Plattenindustrie ihre Klage auf 24 Titel. Sie macht Online-Piraterie für zurückgehende Einnahmen verantwortlich. Die Geschworenen sprachen der Industrie pro Titel 80.000 Dollar Schadenersatz zu, insgesamt 1,92 Millionen Dollar. 150.000 Dollar pro Titel wären laut Gesetz möglich gewesen.

Quelle: spiegel.de

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Kommentare:

  1. Was soll man dazu sagen? Wegen 24 Songs? Die sind doch krank, die arme Frau kann einen leid tun.

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  2. 3322 Filme herunterladen ist okay na sicher, aber 24 Songs das ist nicht okay *gg* die musikindustrie und deren sesselfurzer sind doch alle deppen.

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